Nachhilfe im Studium – Warum es keine Schande ist sich Unterstützung zu holen

Blog: Nachhilfe im Studium

Im Studium Nachhilfe nehmen, ist für viele immer noch ein absolutes No-Go. Man ist jetzt erwachsen, steht auf seinen eigenen zwei Beinen, hat sich selbst für dieses Fach und diesen Studienort entschieden, da braucht man keine Hilfe.

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Diese Einstellung ist auf den ersten Blick völlig verständlich und nachvollziehbar.

Warum lohnt es sich aber dennoch sich Unterstützung von einem Profi zu holen?

Gerade in Nebenfächern ist der Arbeitsaufwand für das Bestehen der Klausur oft größer als gerechtfertigt. Das liegt zum einen daran, dass man den Stoff der Nebenfächer meist nicht so gut beherrscht und oft aufgrund von fehlendem Interesse auch nicht so viel Arbeit und Motivation ins Lernen steckt.
Ein weiteres großes Problem ist die Art der Stoffvermittlung. Professoren sind vom Fach und wollen deshalb, dass die Studierenden so viel wie möglich verstehen. Das ist aber meist nicht der Anspruch der Teilnehmer.

Insofern entsteht hier ein Ungleichgewicht, das auf Kosten der Studierenden geht.

Was machen Nachhilfelehrer und Tutoren anders?
Ganz einfach: Sie wollen, dass ihr besteht, verstehen ist optional.

Young teacher tutor helping african-american girl students schoolchildren pupils with homework

 

  • Wir kennen den Stoff, sind vom Fach und sind einfach ausgedrückt “auf der Seite der Studierenden”.
  • Wir wollen nicht, dass ihr das Lehrbuch rauf und runter könnt sondern filtern den Stoff für euch schon so vor, dass ihr das wirklich wichtige und relevante mitnehmt und in der Klausur anwenden könnt.
  • Wir kennen Tricks, die euch das Lösen der Klausuraufgaben erleichtern.
  • Wir haben Kontakt mit Studierenden und unterrichten nicht vor einer namenlosen Masse, wir hören euch zu.

Viele von euch schaffen es sicher auch ohne Unterstützung aber was kostet das?

Ich gebe Aufgaben, die ich nicht so gut kann lieber an andere ab und nutze die dadurch gewonnene Zeit etwas zu tun was ich kann.

Ein Beispiel:
Ich könnte meine Steuererklärung selbst machen, mich in alle Gesetze und An-forderungen einarbeiten. Es macht mir aber gar keinen Spaß, ich müsste viel Zeit investieren und laufe noch dazu Gefahr es nicht richtig zu machen. Also gebe ich lieber ein paar Nachhilfestunden mehr, verdiene dabei Geld, das ich dann nutzen kann, um die Steuerberaterin zu zahlen. Die kennt die Tricks, bei ihr bekomme ich einfach mehr für mein Geld und ich schäme mich nicht dafür meine Steuererklärung nicht selbst zu machen.

Ihr seht also, es kann durchaus gut sein sich Unterstützung zu holen, sich Zeit und Nerven zu sparen und daran ist nichts verwerflich oder schlecht.
Studierende, die sich bei mir Unterstützung holen, tun das aus dem einfachen Grund, weil ich den Stoff sortiere, ihnen bei der Organisation unter die Arme greife und ihnen so ein sicheres Gefühl gebe.

Kommen wir zu einem anderen wichtigen Punkt: die Kosten

Nachhilfe ist nicht günstig, das stimmt ABER wenn ihr euch jemanden mit viel Erfahrung sucht, benötigt ihr nicht viele Stunden. Zudem gibt es mittlerweile sehr gute und auch günstige Crashkurse. Einige Nachhilfelehrer und Tutoren bieten zusätzlich Ratenzahlung an, fragt einfach nach.

Tips and tricks

Noch ein paar Tipps und Worte der Warnung:

 

Jeder kann sich heutzutage Nachhilfelehrer nennen. Allein der Fakt vom Fach zu sein macht aber noch niemanden zu einem guten Lehrer.

Ihr könnt Glück haben und einen Studenten finden, der gut erklärt und wenig kostet (schwarz arbeitet). Meist ist das aber nicht der Fall. Ich höre von neuen Kunden sehr oft Sätze wie “ja ich hatte vor dir so einen Studenten, wir haben viele Stunden zusammen gearbeitet aber so richtig Plan hatte ich danach nicht.”
Nehmt also lieber jemanden mit viel Erfahrung, bei der/dem die Stunde etwas teurer ist. Im Endeffekt spart ihr, da ihr weniger Stunden buchen müsst.

Wie findet ihr bei der Überfülle an Angeboten die richtige Unterstützung?

Zuerst müsst ihr euch überlegen, ob ihr zu einem Nachhilfeunternehmen oder einem Einzelanbieter gehen wollt.

Unternehmen: Vorteile sind sicher, dass man schnell Termine bekommt. Nachteile können sein, dass ihr einen Tutor bekommt, der wenig bis keine Erfahrung mit eurem Studiengang/eurer Uni und den Anforderungen hat.

Einzelanbieter: Vorteile sind sicher, dass ihr sehr individuell betreut werdet, dass ihr genau wisst wen ihr bucht, wenn ihr auf der Internetseite landet. Ein Nachteil ist, dass die Anbieter meist sehr schnell ausgebucht sind und man eventuell länger auf einen Termin warten muss. Wird viel angefragt, gibt es auch keine kostenlosen Probestunden und ihr müsst hier oft ins kalte Wasser springen. Lest Bewertungen

Eine zweite Möglichkeit ist das Buchen von Online-Tutorials. Hier ist das Angebot, gerade für Mediziner, immens groß! Diverse namhafte Unternehmen bieten Präsenzcrashkurse oder Online-Tutorials an. Mittlerweile bekommt ihr auch bei vielen Einzelanbietern Online-Tutorials. Was ist hier besser?

Das kann man nicht pauschal sagen. Hier kommt es wirklich auf Sympathie an. Schaut euch die Probevideos und Probelektionen an, lest euch Bewertungen durch und überlegt euch wem ihr ggf. 12 Stunden am Stück zuhören könnt.
Die Einzelanbieter stecken im Zweifelsfall mehr Liebe und Herzblut in Ihrer Videos aber auch das gilt leider nicht für alle.

Gerade im Bereich Nachhilfe für Mediziner wittern viele Anbieter das schnelle Geld. Jeder weiß, dass Mediziner die Vorklinik nur überstehen und nicht zwingend verstehen wollen und genau das macht diese Studierenden zu tollen Kunden.

 

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Hier sei nochmal auf die Sympathie und die Bewertungen im Internet verwiesen. Oft hilft auch die Mundpropaganda und man findet bei Studierenden aus höhreren Semestern Rat an wen man sich am besten wendet.

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